Anklagen der Generalstaatsanwaltschaft Dresden bereits am 24. März 2016 gebündelt

  • Kein neuer Verfahrensstand
  • Medien werden um Sensibilität gebeten

UNISTER bestätigt, dass die Anklagen gegen Thomas Wagner, einen weiteren Gesellschafter sowie zwei Manager der UNISTER Group miteinander verbunden worden sind. Dies passierte spätestens am 24. März 2016 mit Beschluss des Landgerichts Leipzig.

UNISTER ergänzt damit eine Meldung der Deutschen Presse-Agentur (dpa) vom heutigen Tag, die den Eindruck erweckt, die Verbindung dieser Anklagen sei jetzt erst erfolgt. Das Unternehmen ist verwundert, dass eine derartige Meldung exakt eine Woche nach dem tragischen Tod von Thomas Wagner veröffentlicht wird.

„Es gibt keinen neuen Verfahrensstand. Diese Meldung führt lediglich zu Irritationen“, betont Dirk Rogl, Chief Communications Officer des Unternehmens. Völlig falsch und aus der Luft gegriffen sind darauf aufbauende Medienberichte, es gebe neue Anklagen gegen UNISTER-Manager.

Tatsache ist, dass das so gebündelte Verfahren gegen Thomas Wagner und weitere sich nunmehr in unterschiedlichen Stadien befindet. Die Anklage der Generalstaatsanwaltschaft Dresden auf strafbare Werbung, sogenannte Streichpreise, wurde bereits abgewiesen.  Zum Hauptverfahren  zugelassen ist die gebündelte Anklage lediglich bezüglich des Vorwurfs des unerlaubten Betreibens von Versicherungsgeschäften und der damit im Zusammenhang stehenden Steuerhinterziehung.

Geprüft wird nunmehr die Eröffnung des Hauptverfahrens in Bezug auf das sogenannte Runterbuchen, das in weiten Teilen des globalen Reisevertriebs als Ticketoptimierung bekannt ist. In all diesen Fällen nimmt UNISTER die Unschuldsvermutung der hier angeklagten Personen in Anspruch. Zudem geht UNISTER davon aus, dass eine Eröffnung des Hauptverfahrens in absehbarer Zeit nicht möglich sein wird, da den Rechtsanwälten wichtige Verfahrensakten bislang nicht vollständig zur Verfügung gestellt werden konnten. Die in dem dpa-Bericht genannte Frist für eine Stellungnahme bis Ende August wird nach Einschätzung von UNISTER nicht haltbar sein.

„Wir sind entsetzt, dass eine derartige Meldung zum jetzigen Zeitpunkt veröffentlicht wird“, sagt Dirk Rogl, der mit Rücksicht auf die Hinterbliebenen des vor einer Woche verstorbenen Unternehmensgründers und Geschäftsführers der UNISTER Group Thomas Wagner um Sensibilität in diesem komplexen Themengebiet bittet.

Diese Bitte gilt auch für die Umstände des tragischen Unfalls und der Reise von Thomas Wagner nach Venedig. UNISTER wird die Vorkommnisse aufarbeiten und ebenso eng mit den Ermittlungsbehörden kooperieren. Zu unbestätigten Gerüchten nimmt das Unternehmen keine Stellung.

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