Forschungsarbeit für VISEA-Projekt mit internationalem „Best Paper Award“ ausgezeichnet

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Prof. Bebo White (Stanford University) überreicht den Best Paper Award auf der International Conference WWW/Internet 2014 an Dr. Andreas Both. © unister.de

Mit einem „Best Paper Award“ wurde die wissenschaftliche Arbeit des Bereichs Forschung und Entwicklung unter der Leitung von Dr. Andreas Both auf der „13. International Conference WWW/Internet 2014“ ausgezeichnet. Dr. Andreas Both und Viet Nguyen, beide UNISTER GmbH, sowie vier Co-Autoren erhielten den Award für die Veröffentlichung „Get inspired: a visual divide and conquer approach for motive-based search scenarios“. Das eingereichte Papier repräsentiert einen Teil der Suchverfahren, die im Rahmen des Projektes Visual Search Interfaces, kurz VISEA, gemeinsam mit der TU Dresden und der Queo GmbH entwickelt wurden.

Der Fokus der UNISTER-Forschungsarbeit ist dabei auf Konzepte zur Visualisierung für die Touristik-Branche und die Produktsuche gerichtet. Dabei wird unter anderem mit der „motivbasierten Suche“, also mit Bildern anstatt Text, gearbeitet. So klickt sich der Nutzer, auch ohne konkrete Vorstellung vom Reiseziel, anhand aussagekräftiger Bilder zu seinem Urlaub – ganz intuitiv, geleitet durch seine Emotionen.

Die nun gewonnene Auszeichnung ist ein großer Erfolg für das gesamte VISEA-Projektteam.: „Der ‘Best Paper Award‘ beweist die hohe Qualität der Ergebnisse und ist eine Bestätigung für die international konkurrenzfähigen Resultate, die im Forschungs-Bereich von UNISTER gemeinsam mit unseren Partnern erzielt werden“, sagt Andreas Both und führt weiter aus: „Besonders gefreut hat uns aber, dass die Gutachter den Nachweis der praktischen Anwendbarkeit besonders gewürdigt haben.“ Denn im Gegensatz zur universitären Forschung zielen die Forschungsarbeiten bei UNISTER insbesondere auf diesen Aspekt ab.

Das Publizieren von Forschungsergebnissen ist ein wichtiger Bestandteil der wissenschaftlichen Arbeit. Internationale Konferenzen dienen dazu, Forschungsergebnisse vorzustellen, sie mit anderen Forschern zu diskutieren und auch bewerten zu lassen. Um daran teilnehmen zu können, reichen die Autoren ihre Papers ein, die dann von einem Komitee geprüft werden.

Die Konkurrenz bei wissenschaftlichen Konferenzen ist groß, sodass nur ein Bruchteil der Arbeiten zugelassen wird. Wenn dann im Vergleich zu allen anderen Konferenzteilnehmern die Veröffentlichung am besten bewertet und zudem sehr gut präsentiert wird, erhält sie einen „Best Paper Award“.

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