Insolvenzverwalter: Unister steht nicht unter rechtsextremem Einfluss

Die ZEIT meldete heute, der Unister-Konzern stehe „unter Einfluss rechtsextremer Kreise“. Dazu erklärt Prof. Dr. Lucas F. Flöther, vorläufiger Insolvenzverwalter der Unister-Gruppe:

„Meine Nachforschungen zu dieser Frage haben ergeben, dass nach vorliegenden Informationen bei Unister keine vorbestraften Menschen mit rechtsextremer Biografie als Berater und Teilhaber aktiv sind. Keiner der Gesellschafter von Unister war oder ist nach verbindlicher Auskunft des Unternehmens bisher vorbestraft oder durch rechtsextremes Gedankengut auffällig geworden. Des Weiteren waren oder sind unseres Wissens nach keine vorbestraften Menschen mit rechtsextremer Biografie als Berater aktiv. Nach Auskunft des Unternehmens war Unister mit Reinhard Rade lediglich für kurze Zeit im Jahr 2013 im Kontakt. Die Einzelheiten bedürfen noch der Aufklärung. Rade hatte aber nach verbindlicher Auskunft des Unternehmens mit dem Unternehmen keinen Beratervertrag und erhielt auch keine entsprechenden Vergütungen.

Herr Schimanek hält nach vorliegenden Informationen Aktien an der Travel24.com AG; diese ist jedoch nicht insolvent. Ungeachtet dessen geht die Unister Holding gegen die LOET Trading AG rechtlich vor. Die LOET Trading AG wurde nach vorliegenden Informationen durch das Landgericht Leipzig verurteilt, die von ihr gehaltenen Aktien an Unister zurückzugeben.

Ohnehin spielen in einem Insolvenzverfahren die Gesellschafter eines Unternehmens keine bestimmende Rolle mehr. Die weiteren Geschicke des Unternehmens liegen ausschließlich in den Händen der Gläubiger.

UNISTER distanziert sich überdies stets klar von rechtsradikalem Gedankengut. Die Unternehmensgruppe beschäftigt Mitarbeiter aus mehr als 30 Nationen (Stand: Juni 2016) und hatte im Frühjahr 2016 mit der bundesweit beachteten und bewusst im lokalen Umfeld von „Legida“ gestarteten Marketingaktion „Travel statt Trouble“ ein auch nach außen klares Zeichen für Toleranz und Völkerverständigung gesetzt.“

Über Flöther & Wissing

Flöther & Wissing gehört zu den führenden deutschen Kanzleien auf allen Gebieten des Restrukturierungs- und Insolvenzrechts. Seit über 20 Jahren bietet die Kanzlei an mittlerweile neun Standorten branchenunabhängige und übergreifende Insolvenzverwaltung, Sachwaltung, Eigenverwaltung und Sanierungsberatung. Laut dem aktuellen Insolvenzkanzlei-Ranking der Wirtschaftswoche gehört Flöther & Wissing zu den Top-Kanzleien in Deutschland. Namenspartner Prof. Dr. Lucas Flöther ist zudem der am häufigsten bestellte Insolvenzverwalter in Ostdeutschland und  Sprecher des Gravenbrucher Kreises, der Vereinigung der führenden Insolvenzverwalter Deutschlands.

Pressekontakt:

Sebastian Glaser
möller pr
Tel.: 0221-801087-80
Email: sg@moeller-pr.de
www.moeller-pr.de

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