UNISTER-Gründer Thomas Wagner ist nicht zum Deal mit der Justiz bereit / Strafrechtliche Ermittlungen verursachen zweistelligen Millionenschaden / Spekulationen des Manager Magazins über mögliche Freiheitsstrafe sind völlig aus der Luft gegriffen

UNISTER begleitet die seit Anfang 2014 laufende Zulassungsprüfung einer Anklage gegen fünf Personen aus dem Umfeld der Unternehmensgruppe mit Respekt und unter dem Gebot größter Vertraulichkeit. Nachdem offenbar streng geheime Gerichtsakten an den MDR und das Manager Magazin lanciert worden sind, nimmt UNISTER erstmalig zu der laufenden Anklageprüfung vor dem Landgericht Leipzig Stellung.

Die seit Ende 2012 laufenden Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Dresden gegen Vertreter des Unternehmens werden von UNISTER als Verfahrensbeteiligten konstruktiv begleitet. Das primäre Ziel von UNISTER ist eine schnellstmögliche Aufklärung der Anklagepunkte sowie weiterer Verdachtsmomente. UNISTER nimmt für seine Mitarbeiter die Unschuldsvermutung in Anspruch.

Leider korrekt sind Medienberichte vom heutigen Tage, dass dem Unternehmen durch die Ermittlungen ein Schaden in zweistelliger Millionenhöhe entstanden ist. Die zitierte Schadenssumme von 43,5 Mill. Euro dürfte dabei die untere Grenze des Möglichen bilden. Dies steht im Kontrast zu dem vorgeworfenen Schaden, der voraussichtlich selbst unter den Annahmen der Staatsanwaltschaft  unter einer Million Euro liegen dürfte.

Die aufwändigen und immer wieder von Indiskretionen begleiteten Ermittlungen haben zahlreiche Geschäftsabschlüsse und Partnerschaften negativ beeinflusst oder gar verhindert. Auch die jüngst beschlossene Aufgabe der Neubaupläne für eine Firmenzentrale in Leipzig ist eine Konsequenz dieses Verfahrens.

Einen parallel zu MDR-Recherchen erschienenen Bericht des Manager Magazins hält UNISTER in einem zentralen Punkt für völlig aus der Luft gegriffen.  Zwar ist es richtig, dass, insbesondere für Steuerhinterziehung Freiheitsstrafen möglich sind. Dies setzt jedoch ein entsprechend schuldhaftes Verhalten voraus. Hierüber kann das Gericht vor Eröffnung des Verfahrens ganz sicher noch keine Entscheidung getroffen haben. In der dem Magazin angeblich vorliegenden Quelle findet sich die ebenso relevante Erkenntnis, dass die im Jahr 2013 erhobene Anklage in möglicherweise gleich mehreren Punkten nicht zugelassen werden soll.

Thomas Wagner, Gründer und Geschäftsführer von UNISTER ist tatsächlich nicht bereit, zur Vermeidung der Eröffnung eines Hauptverfahrens eine Bewährungsstrafe einzugehen. Auf einen entsprechenden Deal werde er sich nicht einlassen, teilte Wagner dem Unternehmen mit. Thomas Wagner wird sich persönlich zu dem Verfahren nicht öffentlich äußern.

UNISTER ist optimistisch, dass die Anklage der Generalstaatsanwaltschaft Dresden einer richterlichen Prüfung nicht standhalten wird. Erst jüngst konnte UNISTER dem Gericht weitere Informationen zur Verfügung stellen, die bislang nicht Bestandteil der richterlichen Prüfungen gewesen sind. UNISTER sieht dem Ergebnis dieser Prüfung mit großem Interesse entgegen.

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